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Schulbetrieb im LK V-G 
Ende der Notbetreuung – Schulorganisation im LK V-G ab 17. Mai gemäß Stufe 100 - 165 - Wechselunterricht

Die 3. Schul-Corona-Verordnung regelt den landesweiten Schulbetrieb an allgemeinbildenden und Beruflichen Schulen in Abhängigkeit vom regionalen Inzidenzwert.  

Die 7-Tage-Inzidenz bezeichnet die kumulierte Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage laut der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts je 100.000 Einwohner nach den auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichten Daten bezogen auf eine bestimmte Gebietskörperschaft.

Für den Schulbetrieb ab 17. Mai war Mittwoch, der 12. Mai 2021, der ausschlaggebende Stichtag.
Für den Schulbetrieb ab diesem Zeitpunkt wurde die Schul-Corona-Verordnung durch das zuständige Landesministerium überarbeitet. Dies war notwendig, da neue bundesgesetzliche Regelungen (Bundesinfektionsschutzgesetz) bestimmte Regelungen ab einer Inzidenzstufe 100 bundesweit vorgeben.
Nach der bundesrechtlichen Vorgabe können die Regelungen zur Notbetreuung sowie zur Beschulung der Abschlussjahrgänge ab einer 7-Tage-Inzidenz über 165 nicht mehr im Verordnungswege, sondern nur noch durch sogenannte “Allgemeinverfügung zum Vollzug des IfSG_12.05.2021“ erlassen werden.
An den entsprechenden Stellen in der Schul-Corona-Verordnung wird nun auf die Allgemeinverfügung verwiesen. Das erleichtert den Umgang mit den Regelungen nicht, ist aber für eine rechtssichere Ausgestaltung zwingend notwendig.

Es gibt ab dem 17. Mail 2021 insgesamt drei Inzidenzstufen, die für den Schulbetrieb entscheidend sind und die sich an den durch das geänderte Bundesinfektionsschutzgesetz (§ 28 b Absatz 3 IfSG) vorgegebenen Werten orientieren:

  • Inzidenz von 100 oder weniger,
  • Inzidenz über 100 bis 165,
  • Inzidenz über 165.

Zum Stichtag 12. Mai lag die durch das Robert-Koch-Institut ausgewiesene Inzidenz für den Landkreis Vorpommern-Greifswald bei 100,6. Zur Umsetzung in den Schulen vor Ort informiert Sie die zuständige Schulleitung.

Die bundesweit normierte Testpflicht sowie die Mund-Nase-Bedeckungspflicht gelten weiterhin in allen Inzidenzstufen.

Stufe unter 100:
Liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert bei 100 oder niedriger, gilt in allen Jahrgangsstufen Präsenzpflicht. In den Jahrgangsstufen 1 bis 6 und in den Abschlussklassen findet täglicher Präsenzunterricht statt. In den allgemein bildenden Schulen ab Klassenstufe 7 und in den beruflichen Schulen gibt es Wechselunterricht. Schulsport im Freien ist wieder möglich.

Stufe 100-165:
Bei einem Inzidenz-Wert zwischen 100 und 165 findet in allen Jahrgangsstufen Wechselunterricht statt. Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1 bis 6, für die kein Unterricht an der Schule ist, steht die Notbetreuung in der Schule zur Verfügung.

Stufe über 165:
Bei einer Inzidenz von mehr als 165 sind lediglich die Abschlussjahrgänge im Präsenzunterricht Für alle anderen Schülerinnen und Schüler ist der Präsenzunterricht an den Schulen untersagt. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 gibt es die Notbetreuung.

Als Abschlussjahrgänge sind folgende Klassenstufen definiert:

  • die Jahrgangsstufe 9 an der Regionalen Schule sowie im zur Mittleren Reife führen-den Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschule und die Jahrgangsstufe 9 der Integrierten Gesamtschule,
  • die Jahrgangsstufe 11 der allgemein bildenden Schulen sowie die Jahrgangsstufe 12 der Abendgymnasien und Fachgymnasien,
  • die den Abschlussjahrgängen unmittelbar nachfolgenden Jahrgänge an den beruflichen Schulen,
  • alle Klassen der Bildungsgänge Berufsvorbereitungsjahr (einjährig, zweijährig), Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB) und Berufsvorbereitungsjahr für Ausländer, die zum Ende des Schuljahres 2020/2021 abgeschlossen werden.

Wenn sich die Inzidenzzahlen über die Stufenschwellen verändern, so erfolgt der Wechsel wie folgt:

  • Ein Wechsel in eine niedrige Inzidenzstufe ist möglich, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Inzidenzwerte durchgängig unter der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Dann gelten ab dem übernächsten Tag Regelungen zum Schulbetrieb nach der niedrigeren Inzidenzstufe.
  • Bei steigenden Inzidenzwerten erfolgt der Wechsel in die höhere Inzidenzstufe, wenn nach einer Wartezeit von drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenzwerte durchgängig über den Werten der bisherigen Inzidenzstufe liegen. Auch hier gelten dann ab dem übernächsten Tag die Regelungen zum Schulbetrieb nach der höheren Inzidenzstufe.

In den Schulen des Landes gelten weiter die bestehenden Hygieneregeln. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist weiterhin Pflicht und die Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Auch gilt die Testpflicht, das heißt, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte und alle an den Schulen Beschäftigten müssen mindestens zweimal pro Woche einen Selbsttest bzw. Antigen-Schnelltest durchführen.

Weiterführende Informationen zum Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen, erforderliche Formulare und Hinweise finden Sie auf den Seiten des zuständigen Landesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur siehe Menüpunkt Übersicht über die aktuellen Regelungen an Schulen - "Allgemeine Regelungen"

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