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Bekanntmachung

In der Kabinettssitzung vom 22. Juni wurde ein 6-stufiges Ampelsystem beschlossen, welches ab Freitag, dem 25. Juni, in Kraft tritt. Da sich der Landkreis Vorpommern-Greifswald seit dem 04. Juni auf der niedrigsten Stufe befindet, gelten ab dem 25. Juni, die in der Corona-Landesverordnung geregelten Maßnahmen und Lockerungen:

  • Großveranstaltungen sind bis zu 15.000 Personen möglich
  • Aufhebung des Tanz- und Alkoholverbotes
  • Aufhebung der Testnachweispflicht bei Veranstaltungen und privaten Feiern in Gaststätten
  • Aufhebung der Testnachweispflicht für körpernahe Dienstleistungen, Friseurbesuch und in Fitnessstudios
  • Testnachweispflichten bestehen nur noch bei Großveranstaltungen, bei der Einreise und in Clubs, Bars und Diskotheken

In der Kabinettssitzung vom 13. Juli wurde die Corona-Landesverordnung MV bis zum 16. August verlängert (11. Änderung der Corona-LVO). Weiterhin wurden folgende Änderungen vorgenommen: 

  • Versammlungen unter freiem Himmel: Erhöhung der Personengrenze von 400 auf 600 Teilnehmende (über 600 Personen nach Einzelgenehmigung vom Gesundheitsamt möglich)
  • Kinos: Platzierung im Schachbrettmuster (wie bei Veranstaltungen)
  • Zirkusse: Platzzwang entfällt, wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann + Eintragung in eine Kontaktliste oder Luca-App ist notwendig


Die aktuell geltende risikogewichtete Stufenkarte ist auf der Homepage des LAGuS unter Lagebericht zur Corona-Pandemie zu finden.

Entwicklung der Inzidenzwerte im Landkreis Vorpommern-Greifswald:

  • unter 100: ab 13. Mai 2021 (98)
  • unter 50: ab 26. Mai 2021 (35,7)
  • unter 35: ab 27. Mai 2021 (32,7)
  • unter 10: ab 04. Juni 2021 (9,3) - Stufe 0 (grüner Bereich)

Eine Übersicht aller wichtigen Verordnungen und Dokumente, Öffnungsschritte, Regelungen finden Sie im Corona-Infoportal der Landesregierung. www.mv-corona.de

Testerfordernis: wo, wer und wann?

Wann brauche ich einen Testnachweis?

Übersicht der Testnachweispflichten gemäß der Corona-Landesverordnung

Mehr Informationen zum Thema Schnelltest finden Sie auch auf unserer Homepage unter Schnelltests.

Alle Öffnungsschritte sind an Schutzmaßnahmen geknüpft. Dies sind neben den grundlegenden AHA-Regeln insbesondere Testnachweispflichten für die Nutzung von Angeboten in Innenbereichen.
Von der Testnachweispflicht befreit sind Kinder unter 6 Jahren sowie vollständig geimpfte und genese Personen mit gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV):

  • Als vollständig Geimpfte gelten Personen, die ihre letzte erforderliche Impfung erhalten haben und der letzte Impftermin 14 Tage zurückliegt.
  • Als Genesene gelten Personen, die einen Nachweis besitzen bereits an Corona erkrankt gewesen zu sein und wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monat zurückliegt.
  • Gleiches gilt für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben.

Diese Personengruppen werden den getesteten Personen gleichgestellt:
Das bedeutet, dass Sie um eine Einrichtung zu besuchen oder eine Dienstleistung wahrzunehmen, in denen ein Testerfordernis notwendig ist, keinen Test mehr benötigen. Diese Ausnahmeregelungen für Geimpfte und Genesene Personen gelten jedoch nur so lange, wie sie frei von coronatypischen Symptomen sind.

Schulbetrieb im LK VG

Präsenzunterricht möglich

Seit dem 27. Mai findet der schulische Präsenzunterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen für alle Jahrgänge statt.
Die Maskenpflicht auf den Schulhöfen gilt seit dem 1. Juni nicht mehr, ab dem 9. Juni entfällt die Maskenpflicht auch in Unterrichts- und Klassenräumen. Auf den Fluren und in den Lehrerzimmern gilt für die Schüler/-innen und dem Lehrpersonal nach wie vor das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
Für den Schulstart ab August 2021 gab das zuständige Bildungsministerium in seiner Pressemitteilung am 8. Juni Folgendes bekannt:

  • zeitlich befristete Maskenpflicht für die ersten beiden Schulwochen
  • Maskenpflicht entfällt, wenn die 7-Tagesinzidenz unter 50 liegt

Liegt die Inzidenz im LK VG am 26. Mai unter 50, so kann ab dem 27. Mai wieder Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen stattfinden.
Dann ist Präsenzunterricht für alle Klassenstufen in allen Schularten wieder möglich.

Die 7-Tage-Inzidenz bezeichnet die kumulierte Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage laut der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts je 100.000 Einwohner nach den auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichten Daten bezogen auf eine bestimmte Gebietskörperschaft.

Weiterführende Informationen zum Schulbetrieb:

KiTa-Betrieb im LK VG 

KITA-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen seit dem 2. Juni 2021 im LK VG

Die Corona-Kindertagesförderungsverordnung des zuständigen Landesministeriums für Soziales, Integration, Gleichstellung regelt die:

  • landesweiten Maßnahmen gemäß BundesInfektionsschutzgesetz für die Kindertagesförderung sowie
  • inzidenzabhängigen Regelungen (unter 100, über 100, bzw. über 165) für die Landkreise und kreisfreien Städte.

In Abhängigkeit der Inzidenzwerte erfolgt die KiTa-Betreuung gemäß dem KiTa-Rahmenhygieneplan nach folgendem Stufenplan: (Stand 21.Mai 2021)

Übersicht der inzidenzbasierten Stufen:

Quelle: Kita-Stufen-Hygienehinweise ab 17.05.2021, Seite 3


Wichtige Formulare für Eltern

Formular Erklärung Reiserückkehrer Risikogebiet Selbsterklärung zur diagnostischen Abklärung COVID-19 FAQ Kita und Corona (inklusive FAQ zum Fließschema) Corona-Fall in der Kita - Handlungsempfehlungen für Eltern.pdf

Neufassung der Corona-Kindertagesförderungsverordnung

Hinweise für Eltern, wenn ein positiver Fall in der Kita auftritt (Handreichung des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung)

Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in der Kindertagesförderung in M-V im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (KiTa-Stufen-Hygienehinweise) ab 17.05.2021

FAQ zur Corona-Teststrategie in der Kindertagesförderung

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Kindertagesförderung unter Pandemiebedingungen

Anordnungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 

Überschreitet in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut im Internet unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Anzahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Schwellenwert von 100, so gilt dort ab dem übernächsten Tag § 28b Infektionsschutzgesetz (Anlage I).

Die Landkreise und kreisfreien Städte sind zuständige Behörde nach § 28b Absatz 1 Satz 3, Absatz 3, mit Ausnahme der Sätze 4 und 5, und § 77 Absatz 6 Satz 3 Infektionsschutzgesetz.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, das Ministerium für Inneres und Europa und das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung sind im Rahmen ihrer Ressortkompetenz zuständige Behörden für Entscheidungen nach § 28b Absatz 3 Satz 4 Infektionsschutzgesetz.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit ist zuständige Behörde für Entscheidungen nach § 28b Absatz 3 Satz 4 Infektionsschutzgesetz für Gesundheitsfachberufe an Schulen der Erwachsenenbildung.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist im Rahmen seiner Ressortkompetenz zuständige Behörde für Entscheidungen nach § 28b Absatz 3 Satz 5 Infektionsschutzgesetz. Im Übrigen sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständige Behörde nach § 28b Absatz 3 Sätze 4 und 5.
Die Landkreise und kreisfreien Städte sind zuständige Behörde nach § 28b Absatz 1 Satz 3 und § 77 Absatz 6 Satz 3 Infektionsschutzgesetz.
Zu den hiermit verbundenen Aufgaben gehört die Bekanntmachung des In- und Außerkrafttretens der jeweiligen Maßnahmen.

Über die in § 28b Infektionsschutzgesetz geregelten Maßnahmen hinaus wird insbesondere auf folgende in Teil 1 dieser Verordnung landesweit geltende verschärfende Maßnahmen hingewiesen:

  • Prostitution ist untersagt.
  • Eine Beherbergung zum Besuch der Kernfamilie ist untersagt.
  • Eine zulässige Beherbergung ist nur für solche Personen zulässig, die bei der Anreise über ein tagesaktuelles negatives COVID-19-Schnell- oder Selbsttest-Ergebnis gemäß § 1a dieser Verordnung verfügen.
  • Versammlungen unter freiem Himmel nach dem Versammlungsgesetz mit bis zu 50 Teilnehmenden sind zulässig, wenn die Auflagen aus Anlage 38 eingehalten werden.
  • Zusammenkünfte jedweder Glaubensgemeinschaften in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Kapellen und in ähnlichen Räumlichkeiten oder unter freiem Himmel sind zulässig, sofern die Auflagen aus Anlage 39 eingehalten werden.

Die zuständigen Behörden sind berechtigt, in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen weitergehende infektionsschutzrechtliche Maßnahmen zu treffen. Dies gilt insbesondere unter Gesamtbewertung der Infektionslage auch

  • für Ausgangsbeschränkungen,
  • Bewegungsradiusbegrenzungen,
  • Zugangsbeschränkungen und
  • Einreiseverbote für Gemeinden, Ämter oder andere regional abgrenzbare Gebiete innerhalb eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt, in denen die Zahl von 100 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Dabei ist der Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit zur MV-Corona-Ampel in seiner jeweils gültigen Fassung zu beachten

Anordnungen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 150 

Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten und ist dies auf ein diffuses, nicht auf lokale Ausbrüche begrenztes Infektionsgeschehen zurückzuführen, haben die zuständigen Behörden unter einer Gesamtbewertung der Infektionslage weitergehende Maßnahmen zu ergreifen. 

Sie können durch Allgemeinverfügung, unter Umständen auch räumlich begrenzt, insbesondere 

  • eine Einschränkung des Bewegungsradius jeder Person um den Wohnort oder die Unterkunft, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe, 
  • eine Beschränkung des Zugangs zu publikumsträchtigen Ausflugszielen, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe, 
  • eine Beschränkung der Einreise in ihren Landkreis, ihre kreisfreie Stadt oder einen hierin näher zu bestimmenden räumlichen Bereich, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe sowie 
  • Ausreisebeschränkungen, mit denen das Aufsuchen von solchen Einrichtungen, Verkaufsstellen, Dienstleistungsbetrieben oder sonstigen in dieser Verordnung geregelten Stätten in einem anderen Landkreis oder einer anderen kreisfreien Stadt untersagt wird, die in ihren eigenen Landkreisen oder kreisfreien Städten aufgrund der Infektionslage geschlossen sind, 

erlassen. 

Die zuständigen Behörden können unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens und der möglichen Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung auch andere als die genannten, mindestens gleich geeignete Maßnahmen durch Allgemeinverfügung treffen. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen nach diesem Absatz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz den Schwellenwert von 150, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen dieses Absatzes außer Kraft; hierauf ist in den Allgemeinverfügungen hinzuweisen; das Unterschreiten des Schwellenwertes und das Außerkrafttreten der Maßnahmen ist durch Allgemeinverfügung bekanntzumachen. Der Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit zur MV-Corona-Ampel ist in seiner jeweils gültigen Fassung zu beachten.

Hier finden Sie die geltenden Allgemeinverfügungen des Landkreises Vorpommern-Greifswald.
Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von 150 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten und ist dies auf ein diffuses, nicht auf lokale Ausbrüche begrenztes Infektionsgeschehen zurückzuführen, haben die zuständigen Behörden unter einer Gesamtbewertung der Infektionslage weitergehende Maßnahmen zu ergreifen. Sie können durch Allgemeinverfügung, unter Umständen auch räumlich begrenzt, insbesondere 
•eine Einschränkung des Bewegungsradius jeder Person um den Wohnort oder die Unterkunft, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe, •eine Beschränkung des Zugangs zu publikumsträchtigen Ausflugszielen, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe, •eine Beschränkung der Einreise in ihren Landkreis, ihre kreisfreie Stadt oder einen hierin näher zu bestimmenden räumlichen Bereich, unter dem Vorbehalt des Vorliegens näher, jedoch nicht abschließend zu bestimmender triftiger Gründe sowie •Ausreisebeschränkungen, mit denen das Aufsuchen von solchen Einrichtungen, Verkaufsstellen, Dienstleistungsbetrieben oder sonstigen in dieser Verordnung geregelten Stätten in einem anderen Landkreis oder einer anderen kreisfreien Stadt untersagt wird, die in ihren eigenen Landkreisen oder kreisfreien Städten aufgrund der Infektionslage geschlossen sind, erlassen. 
Die zuständigen Behörden können unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens und der möglichen Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung auch andere als die genannten, mindestens gleich geeignete Maßnahmen durch Allgemeinverfügung treffen. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen nach diesem Absatz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz den Schwellenwert von 150, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen dieses Absatzes außer Kraft; hierauf ist in den Allgemeinverfügungen hinzuweisen; das Unterschreiten des Schwellenwertes und das Außerkrafttreten der Maßnahmen ist durch Allgemeinverfügung bekanntzumachen. Der Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit zur MV-Corona-Ampel ist in seiner jeweils gültigen Fassung zu beachten.

COVID-19 - Was gilt grundsätzlich?

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt.

In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Infektionslage (insbesondere: 7-Tage-Inzidenz aller Einwohner sowie besonders schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen, Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an der Gesamtheit der betreibbaren ITS-Bettenkapazität, R-Wert, Kontaktnachverfolgung, Impfgeschehen, Testungen) wird fortlaufend geprüft, ob die derzeitigen Maßnahmen im Hinblick auf die infektionsschutzrechtlichen Anforderungen weiterhin als verhältnismäßig erachtet und mithin als gerechtfertigt angesehen werden oder eine Änderung erfahren müssen.

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