Sprungziele
Inhalt

Bekanntmachung

In der Kabinettssitzung vom 24. August wurde ein 4-stufiges Ampelsystem beschlossen, welches am Freitag, den 27. August, in Kraft getreten ist. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald befindet sich seit dem 26. September im gelben Bereich (Stufe 2; niedriges Infektionsgeschehen). 

Für eine regionale Verschärfung der Maßnahmen muss die Einstufung für mindestens 3 Tage konstant in einer höheren Stufe liegen. Die entsprechenden verschärfenden Maßnahmen gelten dann ab dem übernächsten Tag. 
Wird ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt nach der risikogewichteten Einstufung an 5 aufeinanderfolgenden Tagen einer niedrigeren Stufe zugeordnet, so treten die entsprechenden Lockerungen ab dem übernächsten Tag in Kraft. 
 

Stufe 2 - gelb 

    • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 8 bis ≤ 15
    • 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen: > 35 bis ≤ 50
    • ITS-Auslastung: > 5% bis ≤ 9%

In Stufe 2 gelten die folgenden verschärfenden Maßnahmen: 

    • weitergehende Testerfordernisse im Innenbereich:
      Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen (auch Friseur), Theater, Museen und andere Kultureinrichtungen, Indoor-Sport und Freizeitaktivitäten, 
      Veranstaltungen im Innenbereich, Sport im Innenbereich (z. B. Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sporthallen), Beherbergung mind. alle 3 Tage (nicht häufiger als 2 x wöchentlich; gilt nicht für Nutzungsberechtigte von Ferienwohnungen, Ferienhäusern und vergleichbaren Einrichtungen, bei denen eine Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen ist)
    • Der Zutritt zu Clubs, Diskotheken und Tanzveranstaltungen ist nur mit Vorlage eines negativen PCR-Tests gestattet. 
    • Ausgenommen von den Testerfordernissen sind vollständig geimpfte und genesene Personen, Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres und regelmäßig getestete Schüler*innen (für Letztere gilt die Ausnahme nicht in Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen)
    • Die den Stufen zugeordneten Maßnahmen bauen aufeinander auf. 
      Hinweis: Maßnahmen in Stufe 2 gelten zusätzlich zu denen in der Stufe 1. 


Bereits geltende Maßnahmen aus Stufe 1:

    • Einhaltung der Basisregeln: AHA + L
    • keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Freien
    • keine ausgeweitete Testpflicht
    • einfache Testpflichten, wo weiterhin Corona-Tests benötigt werden: 
      (ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Personen)
        • Einreise aus Risikogebieten
          (sonstige Gebiete, Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete)
        • bei der Anreise zu einer Unterkunft (z. B. Hotel, Campingplatz, Hostel, Ferienwohnungen etc.)
        • Veranstaltungen mit mehr als 2.500 Personen im Außenbereich und mehr als 1.500 Personen im Innenbereich
        • Clubs und Diskotheken
        • Volksfeste, Spezial- und Jahrmärkte
        • Messen
    • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr (z. B. Straßenbahnen, Busse, Taxen, Züge und Fähren)


Zur Einstufung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt dient das Leitkriterium der „7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung“. Die sich dabei ergebende Grundstufe wird durch zwei Gewichtungskriterien, die „Auslastung der Intensivstationen (ITS)“ und „7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen“, angepasst. Die Grundstufe kann nur um eine Stufe auf- oder abgestuft werden. Eine Anpassung findet statt, wenn beide Gewichtungskriterien mindestens eine Stufe mit derselben Tendenz von der Grundstufe abweichen.Auch wird eine Anpassung vorgenommen, wenn ein Gewichtungskriterium in derselben Stufe liegt wie die Grundstufe und das zweite Gewichtungskriterium mehr als eine Stufe davon abweicht.

Eine Übersicht aller wichtigen Verordnungen und Dokumente, Öffnungsschritte, Regelungen finden Sie im Corona-Infoportal der Landesregierung: www.mv-corona.de
Die aktuell geltende risikogewichtete Stufenkarte ist auf der Homepage des LAGuS unter Daten zur Corona-Pandemie zu finden. 


Was gilt in Stufe 2?

Mehr Informationen zum Thema Schnelltest finden Sie auch auf unserer Homepage unter Schnelltests.

Folgende Möglichkeiten zur Testung bestehen:

Option 1 Schnelltest (PoC-Antigentest) in Testzentren, Apotheken oder Arztpraxen
Option 2 Selbsttest unter Aufsicht von Dienstleistern/Gastgebern/Leistungsanbietern 
Option 3 PCR-Labortest in Abstrichzentren vor Ort
  • PoC-Antigentest ist ab Ausstellung 24 Stunden gültig
  • ein PCR-Test ist ab Ausstellung 48 Stunden gültig


Von der Testnachweispflicht befreit sind Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres sowie vollständig geimpfte und genesene Personen mit gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV):

  • Als vollständig geimpft gelten Personen, die ihre letzte erforderliche Impfung erhalten haben und der letzte Impftermin 14 Tage zurückliegt.
  • Als genesen gelten Personen, die einen Nachweis besitzen, bereits an Corona erkrankt gewesen zu sein und wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monat zurückliegt.
  • Gleiches gilt für genesene Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben.

Diese Personengruppen werden den getesteten Personen gleichgestellt. Das bedeutet, dass Sie um eine Einrichtung zu besuchen oder eine Dienstleistung wahrzunehmen, in denen ein Testerfordernis notwendig ist, keinen Test mehr benötigen. Diese Ausnahmeregelungen für geimpfte und genesene Personen gelten jedoch nur so lange, wie sie frei von coronatypischen Symptomen sind.


Übersicht der Teststellen im Landkreis Vorpommern-Greifswald, auf der Insel Usedom und im Land Mecklenburg-Vorpommern

Die zugehörigen Stellen und Einrichtungen sind gemäß §1a der Corona-LVO M-V und §7 (4) Coronavirus-Testverordnung des Bundes verpflichtet, das Testergebnis zu dokumentieren. Der Nachweis muss mindestens Folgendes enthalten: Ort und Namen des testveranlassenden Unternehmens, Betriebs oder der Einrichtung und der beauftragten Person, Datum und Uhrzeit des Abstrichs, Name und Anschrift des Getesteten, Testergebnis, Art und Name des Tests.
Mustertestnachweis:Anlage T Corona-Landesverordnung M-V



Schulbetrieb 

Informationen zum Kontaktpersonenmanagement Schule
Aktuelle Regelungen für den Schulbetrieb

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist an die risikogewichtete Einstufung gekoppelt. Diese greift, wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Stufe 2 (gelb) oder höher erreicht. Bestimmt wird die risikogewichtete Einstufung durch das Leitkriterium, die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung. Als Gewichtungskriterien werden zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen und die ITS-Auslastung berücksichtigt.

Derzeit befindet sich der Landkreis Vorpommern-Greifswald in Stufe 2 (gelber Bereich; niedriges Infektionsgeschehen)

Ab dem 29. September 2021 gelten folgende Regelungen für die Schulen im Landkreis Vorpommern-Greifswald: 

 Maskenpflicht
  • gemäß § 3a der 3. SchulCoronaVO M-V
  • gilt für den Unterricht, den Aufenthalt im Schulgebäude und auf dem Schulhof
  • gilt für Schüler*innen und für die Beschäftigten an den Schulen
  • Maskenpflicht in den Schulen ist an die risikogewichtete Einstufung gekoppelt (s. o.)
Testpflicht
2 x wöchentlich
  • gemäß § 1a der 3. SchulCoronaVO M-V
  • Testung kann mittels eines anerkannten Tests auf das Vorliegen eier Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erfolgen
  • Testpflicht gilt für alle Schüler*innen, Lehrkräfte, unterstützende pädagogische Fachkräfte und für Referendar*innen 
  • ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Personen
  • Testpflichten bestehen auch bei mehrtägigen Schulfahrten

Die Informationen basieren auf Grundlage des 2. Hinweisschreibens im Schuljahr 2021/2022 vom 12.08.2021.

Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern - So können Eltern zu Hause einen Corona-Test bei Ihrem Kind durchführen


Regelbetrieb, Wechsel- oder Distanzunterricht: was gilt? 

Es besteht in allen Jahrgängen und in allen Schulbereichen eine Präsenzpflicht. Es findet ein täglicher Präsenzunterricht in Form eines Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen statt. Das Gesundheitsamt schätzt bei einem hohen Infektionsgeschehen ein, ob ein Infektionsgeschehen vorliegt, das in dem jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt homogen, lokal oder altersspezifisch begrenzt und eingedämmt werden muss. Das jeweilige Gesundheitsamt und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur legen dann fest, ob bestimmte Jahrgangsstufen oder einzelne Schulen in dem Gebiet des Landkreises oder dieser kreisfreien Stadt oder nur lokal begrenzt im Wechsel- oder Distanzunterricht beschult werden. Zudem wird vom Gesundheitsamt entschieden, ob geimpfte und genesene Schüler*innen weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen können.


Umgang mit Krankheitsanzeichen:

Schwere Symptome (z. B. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Störung des Geruchs- und Geschmacksinns, Durchfall und Erbrechen):

  • Es besteht ein Betretungsverbot.
  • Es muss eine Selbsterklärung vorgelegt werden:
    In dieser Selbsterklärung bestätigen die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schüler*innen selbst, dass sie entweder einen aktuellen Testnachweis (PCR-Test) besitzen und seit 48 Stunden symptomfrei sind oder ein Schulbesuch nach ärztlicher Einschätzung möglich ist.
  • Empfohlen wird die Verwendung des Formblattes zur Selbsterklärung
     

Leichte Symptome (z. B. Kratzen im Hals, Halsschmerzen, leichte Abgeschlagenheit, leichte Kopf- und Gliederschmerzen, verstopfte und/oder laufende Nase, Niesen, leichter Husten, kein Fieber, keine Atemnot, kein Geruchs- oder Geschmacksverlust)

  • Es besteht kein Betretungsverbot.
  • Es muss keine Selbsterklärung abgegeben werden.
  • Empfohlen wird die Schüler*innen 2 x in den ersten 5 Tagen nach Symptombeginn zu testen (kann im Rahmen des Teststrategie nach Schul-Corona-Verordnung erfolgen).


Weitere Informationen

KiTa-Betrieb im LK VG 

Informationen zum Kontaktpersonenmanagement KiTa

Die Corona-Kindertagesförderungsverordnung des zuständigen Landesministeriums für Soziales, Integration, Gleichstellung regelt die:

  • landesweiten Maßnahmen gemäß Bundes-Infektionsschutzgesetz für die Kindertagesförderung sowie
  • inzidenzabhängigen Regelungen für die Landkreise und kreisfreien Städte.

Es gilt ein Stufenplan, der sich sich nach der risikogewichteten Einstufung des Landesamt für Gesundheit und Soziales richtet.

Übersicht des Stufenplans:

Quelle: Kita-Stufen-Hygienehinweise, Seite 3

Anleitung zum Corona-Selbsttest bei Kindern - So können Eltern zu Hause einen Corona-Test bei Ihrem Kind durchführen

Umgang mit Krankheitsanzeichen:

Schwere Symptome (z. B. Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Störung des Geruchs- und Geschmacksinns, Durchfall und Erbrechen):

  • Es besteht ein Betretungsverbot.
  • Es muss eine Selbsterklärung vorgelegt werden:
    In dieser Selbsterklärung bestätigen die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schüler*innen selbst, dass sie entweder einen aktuellen Testnachweis (PCR-Test) besitzen und seit 48 Stunden symptomfrei sind oder ein Schulbesuch nach ärztlicher Einschätzung möglich ist.
  • Empfohlen wird die Verwendung des Formblattes zur Selbsterklärung
     

Leichte Symptome (z. B. Kratzen im Hals, Halsschmerzen, leichte Abgeschlagenheit, leichte Kopf- und Gliederschmerzen, verstopfte und/oder laufende Nase, Niesen, leichter Husten, kein Fieber, keine Atemnot, kein Geruchs- oder Geschmacksverlust)

  • Es besteht kein Betretungsverbot.
  • Es muss keine Selbsterklärung abgegeben werden.
  • Empfohlen wird die Schüler*innen 2 x in den ersten 5 Tagen nach Symptombeginn zu testen (kann im Rahmen des Teststrategie nach Schul-Corona-Verordnung erfolgen).



Weitere Informationen

nach oben zurück