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Handlungsrichtlinie für den Bürger

Vorliegend finden Sie Handlungsrichtlinien zur Bewertung von Veranstaltungen nach der neuen Corona-Lockerungs-LVO MV.

Private Feierlichkeiten

Private Feierlichkeiten sind nicht erlaubt. Diese fallen unter § 8 Abs. 1 Corona-Lockerungs-LVO MV. Eine Sondergenehmigung kann nicht erteilt werden.
Zusammenkünfte, wie Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, sind unzulässig. Zu beachten ist weiterhin, das Bürgerinnen und Bürgern bis zum 10. August 2020 empfohlen wird, die Zahl der Menschen, mit denen sie Kontakt haben, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Im Übrigen ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Es wird empfohlen, eine Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) zu tragen. Feierlichkeiten wie Grill- oder Nachbarschaftsfeste sind somit nicht gestattet.
Abschlussfeiern unter Schülern, Abibälle oder sonstige Feierlichkeiten sind keine Veranstaltung nach § 8 Abs. 5 Corona-Lockerungs-LVO MV und damit ebenfalls nicht erlaubt.

Private Feiern aus familiärem Anlass (Private Familienfeiern)

Private Familienfeiern sind bereits unter Auflagen durch die Corona-Lockerungs-LVO MV gestattet. Eine Anzeigepflicht besteht nicht. Es ist auch keine Genehmigung erforderlich.
Zusammenkünfte aus familiären Anlässen in der privaten Häuslichkeit und in privaten Einrichtungen und ähnlichen nicht öffentlich zugänglichen Bereichen sind für einen Teilnehmerkreis von höchstens 50 Personen zulässig. Bei gewichtigen familiären Anlässen, wie insbesondere Hochzeiten, Ehejubiläen, besonderen Altersjubiläen, Jugendweihen und religiösen Festen, sind diese Zusammenkünfte mit bis zu 75 Personen zulässig. Bei Zusammenkünften nach den Sätzen 1 und 2 ist das Tanzen erlaubt. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 42 einzuhalten.

Anlage 42 - Auflagen für Zusammenkünfte aus familiären Anlässen

  1. Die anwesenden Personen sind in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesenheitsliste ist vom Gastgeber oder der Gastgeberin für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Zusammenkunft aufzubewahren und der zuständigen Gesundheitsbehörde im Sinne des § 2 Absatz 1 Infektionsschutzausführungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern auf Verlangen vollständig herauszugeben. Die zu erhebenden personenbezogenen Daten dürfen zu keinem anderen Zweck, insbesondere nicht zu Werbezwecken, weiterverarbeitet werden. Die Informationspflicht nach Artikel 13 der Datenschutzgrundverordnung kann durch einen Aushang erfüllt werden. Die Anwesenheitsliste ist so zu führen und zu verwahren, dass die personenbezogenen Daten für Dritte, insbesondere andere Teilnehmer, nicht zugänglich sind. Wenn sie nicht von der Gesundheitsbehörde angefordert wird, ist die Anwesenheitsliste unverzüglich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu vernichten.
  2. Die gestiegenen hygienischen Anforderungen sind zu beachten.

Ausübung von Vereinstätigkeiten

Die Ausübung von Vereinstätigkeiten bzw. Zusammenkünfte in Vereinen sind wieder gestattet. Sollte es sich um Mitgliederversammlungen oder Jahreshauptversammlungen handeln, sind diese von § 8 Abs. 5 Corona-Lockerungs-LVO MV bei der Gesundheitsbehörde über die Koordinierungsstelle des Landkreises V-G schriftlich unter: corona@kreis-vg.de anzuzeigen. Die Eckdaten der Veranstaltung, wie Ort, Datum, Dauer, Teilnehmerzahl und Zweck der Veranstaltung sind ebenfalls mit anzugeben.
Nach § 8 Abs. 5 Corona-Lockerungs-LVO MV gilt das Verbot in Absatz 1 nicht für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, an denen maximal 200 Personen teilnehmen, sowie für Veranstaltungen unter freiem Himmel, an denen maximal 500 Personen teilnehmen. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 40 einzuhalten.

Abschlussfeiern, Firmenfeiern oder ähnliche Zusammenkünfte sind nicht nach § 8 Abs. 5 Corona-Lockerungs-LVO MV zu bewerten. Diese sind bereits nach § 8 Abs. 1 Corona-Lockerungs-LVO MV nicht gestattet.

Allgemeines

Gern wird die Koordinierungsstelle Covid-19 beratend und unterstützend tätig. Bei schwierigen Fallkonstellationen besteht zudem die Möglichkeit, Informationen über das Bürgertelefon der Landesregierung einzuholen.

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