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Reisen

Reisen unter Pandemie-Bedingungen

Die Urlaubszeit beginnt und die Reiselust wächst. Doch trotz der Urlaubszeit ist es wichtig, mit Bedacht das Urlaubsziel auszuwählen und auf Hygiene- und Sicherheitshinweise zu achten.
Das Auswärtige Amt stellt Reise- und Sicherheitshinweise für alle Länder bereit.
Die aktuelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt bis zum 30. September 2020 für Staaten außerhalb der EU/ des Schengen-Gebietes.
Eine Einreise in diese Länder ist möglich, auf eigenes Risiko und unter Beachtung der nachfolgend aufgeführten Hinweise zu internationalen und nationalen Reisezielen.

Internationale Reisen

Bei internationalen Reisen ist die jeweils geltende SARS-CoV-2-Quarantäne-Verordnung zu beachten.

Auszug:
"(1) Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet nach Absatz 4 aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Absatz 1 Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Es ist insbesondere nicht gestattet, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zu betreten. Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unverzüglich eine Erklärung über die Einreise des Kindes aus Risikogebieten nach Absatz 4 oder aus einem besonders betroffenen Gebiet nach Absatz 5 vorzulegen; volljährige Schülerinnen oder Schüler trifft diese Verpflichtung selbst. Die Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen sind berechtigt, eine solche Erklärung zu verlangen.

(2) Die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen nach Absatz 1 hinzuweisen. Die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen, die zuständige Gesundheitsbehörde hierüber unverzüglich zu informieren.

(3) Für die Zeit der Absonderung unterliegen die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen der Beobachtung durch die zuständige Gesundheitsbehörde.

(4) Risikogebiet im Sinne des Absatz 1 ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in dem oder in der ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut auf der Internetseite https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete veröffentlicht.

(5) Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für Personen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem in den letzten sieben Tagen vor der Einreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert Koch-Institut pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Diese werden auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie) veröffentlicht. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern kann aufgrund belastbarer epidemiologischer Erkenntnisse durch das Robert Koch-Institut bei lokalisiertem und klar regional eingrenzbarem Infektionsgeschehen in außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern liegenden Landkreisen oder kreisfreien Städten Ausnahmen zulassen. Diese sind auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie) zu veröffentlichen."

Somit gilt zusammenfassend:
Für alle Personen, die aus einem Risikogebiet nach M-V einreisen oder von einer Reise nach M-V zurückkehren, gilt die Meldepflicht gem. § 1 Abs. 2 Satz 1 SARS-CoV-2-QuarV.

Ebenfalls sind diese Personen verpflichtet, sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit zu begeben und für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort abzusondern (12) gem. § 1 Abs. 1 Satz 1 SARS-CoV-2-QuarV. Es besteht für die Zeit der Absonderung (§1, Abs. 1) kein grundsätzlicher Anspruch auf Lohnfortzahlung.
Diese häusliche Quarantäne wird vom Gesundheitsamt angeordnet und kann bei Nichteinhaltung mit einem Bußgeld bestraft werden gem. § 4 SARS-CoV-2-QuarV.
Wichtig zu wissen ist, dass Erwerbstätige, die wegen einer angeordneten Quarantäne einen Verdienstausfall erleiden, i.d.R. einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben.

Nationale Reisen

Das Robert-Koch-Institut und das LAGuS M-V informieren täglich in einem Bericht über die betreffenden Landkreise.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat für Reisende einen Überblick zu den Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern zusammengestellt. Der Tourismus-Wegweiser zeigt die relevanten Regelungen in Deutschland.

Tourismus-Wegweiser

Durchreisen

Die direkte Durchreise durch das Land M-V und die Bundesrepublik Deutschland ist möglich, ohne dass eine häusliche Quarantäne verpflichtend ist.

Handlungsempfehlung vor der Reise

Informieren Sie sich bitte vor der Reise, welche Einreisebestimmungen an Ihrem Urlaubsziel gelten, als auch was Sie gegebenenfalls bei der Rückreise nach Deutschland beachten müssen. Reisen Sie nur, wenn Sie sich in einem guten Gesundheitszustand befinden, ohne Symptome.

Handlungsempfehlung während der Reise

Auch in anderen Destinationen gibt es Hygieneregeln, die sich jedoch unterscheiden. Das Auswärtige Amt gibt auch hier geltende Informationen zu den Hygieneregeln und zum Lagebild in den verschiedenen Ländern.
Dabei sind folgende Präventionsmaßnahmen zu beachten:
1. Abstand halten – Verhalten anpassen!
2. Hygieneregeln beachten!
3. In Situationen, in denen der angemessene Abstand zu anderen nicht eingehalten werden kann, 
    Alltagsmaske tragen!

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