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Sie sind positiv getestet oder hatten nachweislich Kontakt zu einer infizierten Person? 

Anordnung zur Mitwirkungspflicht für Erkrankte und Kontaktpersonen per Allgemeinverfügung: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat am 13.12.2021 eine Allgemeinverfügung für Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert (positiv getestete Personen) und die zugehörigen Kontaktpersonen bekannt gegeben.

Die Anordnung einer Isolierung im Krankheits- bzw. Verdachtsfall ist durch das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) geregelt und wird durch das jeweils zuständige Gesundheitsamt anhand bundesweiter Vorgaben umgesetzt.

Informationspflichten nach der Corona Verordnung (CORONAVO) gemäß Artikel 13, 14 DSGVO

++ Online-Abfrage zur Kontaktnachverfolgung ++

Wann bin ich Kontaktperson?

  1. Aufenthalt im direkten Umfeld zur infizierten Person < 1,5 m Abstand und länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (= durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen)
  2. Gespräche ohne adäquaten Schutz mit
    < 1,5 m Abstand und unabhängig von der Dauer des Gesprächs oder Kontakt mit respiratorischem Sekret 
  3. Aufenthalt der Kontaktperson und infizierten Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für mehr als 10 Minuten, unabhängig vom Abstand und adäquaten Schutz 
  4. wer zur positiv getesteten Personen im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftreten der Symptome bis zum Zeitpunkt der häuslichen Absonderung Kontakt hatte
  5. wer zur positiv getesteten Personen im Zeitraum von 48 Stunden vor Abnahme des Abstrichs Kontakt hatte
  6. wer zur positiv getesteten Personen nachweislich Kontakt hatte, ab dem Zeitpunkt, ab dem dieser Kontakt hatte


Keine Quarantäne für ...

  • Geboosterte
  • für geimpfte Personen, wenn die vollständige Impfung oder zusätzliche Genesung maximal 3 Monate zurückliegt


Was ist als Kontaktperson zu beachten?

Erklärung:

  • ISOLIERUNG
    = Schutzmaßnahme für Infizierte (positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen/ Laborbefund) mindestens 10-tägige Isolierung

  • QUARANTÄNE
    = für Kontaktpersonen zu einem Infizierten

Weitere Informationen für positiv getestete Personen und den zugehörigen Kontaktpersonen:

Regelungen für positiv getestete Personen 

Infizierte Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Isolation begeben.

  • Sie müssen sich bis zum Ende der Erkrankung in der Häuslichkeit aufhalten unter Einhaltung folgenden Verhaltensauflagen:
  • Die Isolierung beträgt in der Regel 10 Tage nach erstem PCR-Positivtest oder nach Symptombeginn. Der Symptombeginn darf jedoch nicht länger als 3 bis 5 Tage zurückliegen. 
  • Asymptomatische Infizierte haben unabhängig vom Impfstatus oder Infektion mit der Virusvariante die Möglichkeit, die Absonderungsdauer auf 7 Tage zu verkürzen. Die Verkürzung ist nur durch einem negativen PCR-Test oder einem negativen Antigen-Schnelltest aus einem Schnelltestzentrum möglich. Ein Selbsttest in der eigenen Häuslichkeit genügt nicht. 
  • Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfen ist eine Freitestung nach 7 Tagen mittels PCR-Test. Voraussetzung ist eine 48-stündige Symptomfreiheit vor der Freitestung. Der Nachweis der Beschäftigung ist durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers gegenüber der zuständigen Gesundheitsbehörde zu erfolgen. 
  • Bei schweren und leichten symptomatischen COVID-19-Verläufen ist vor der Entlassung eine 48-stündige Symptomfreiheit (wie Husten, Fieber und Schnupfen sowie Störungen des Geruchs- und oder Geschmackssinns) erforderlich.
  • Infizierte haben unverzüglich nach Bekanntwerden der Infektion Kontaktpersonen im privaten und beruflichen Umfeld zu ermitteln. 

Infizierte sind verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen zu kontaktieren und auf die für sie einhergehende häusliche Absonderung hinzuweisen. Zudem müssen die Kontaktpersonen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie die Allgemeinverfügung (insbesondere Ziffer II. der Allgemeinverfügung) zu beachten haben.
(Definition enge Kontaktpersonen -> siehe Kontaktpersonenmanagement)

  • Infizierte haben eine Liste über ihre Kontaktpersonen 

zu erstellen und diese an hygiene@kreis-vg.de zu übermitteln.

Kontaktpersonenmanagement für Schulen und Kitas

Das Kontaktpersonenmanagement des LAGuS dient als Entscheidungsgrundlage zur Anordnung von Quarantäne in Schulen und KiTa. Das Kontaktpersonenmanagement ist lediglich eine Empfehlung des LAGuS zur einheitlichen landesweiten Umsetzung. Es ist weder ein Gesetz noch eine Verordnung, die für die Landkreise und kreisfreien Städte bindend ist.

Das Kontaktpersonenmanagement sieht grundsätzlich von der Anordnung der Quarantäne für Kontaktpersonen im Umfeld von Schulen und Kitas ab. Dennoch ist diese Bewertung von der Einhaltung von Auflagen abhängig. Es erfolgt in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung, bei der die Umsetzung des Hygiene- und Sicherheitskonzepts der Einrichtung, die örtlichen Gegebenheiten und die tatsächliche Infektionslage durch das Gesundheitsamt bewertet werden.

In den folgenden Übersichten ist das Kontaktpersonenmanagement in Schulen und KiTa schematisch dargestellt:

Übersicht für Schulen:

Übersicht für KiTa:

Allgemeine Information zum Kontaktpersonenmanagement Schule:

    • Der 1. Tag der Beobachtung in der Kohorte beginnt nach dem Tag des letzten Kontaktes zum Indexfall.
    • Die reale Einschätzung des Infektionsrisikos sowie sich ggf. daraus ergebende abweichende Maßnahmen obliegen nach Infektionsschutzgesetz dem zuständigen Gesundheitsamt.  


Im Nachfolgenden finden Sie einen Link zu den Elternbriefen:



Weitere Informationen und Hinweise:

Wann bin ich Kontaktperson?

  1. Aufenthalt im Nahfeld der infizierten Person mit weniger als 1,5 m Abstand und länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (= durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske)
  2. Gespräche ohne adäquaten Schutz < 1,5 m, unabhängig von der Dauer des Gesprächs oder Kontakt mit respiratorischem Sekret 
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt der Kontaktperson und infizierten Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für mehr als 10 Minuten, unabhängig vom Abstand (auch wenn durchgehend und korrekt ein Mund-Nase-Schutz oder FFP2-Maske außerhalb des Arbeitsschutzes getragen wurde)
  4. wer zur infizierten/positiv getesteten Personen im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftreten der Symptome bis zum Zeitpunkt der häuslichen Absonderung Kontakt hatte
  5. wer zur infizierten/positiv getesteten Personen im Zeitraum von 48 Stunden vor Abnahme des Abstrichs Kontakt hatte
  6. wer zur infizierten/positive getesteten Personen nachweislich Kontakt hatte, ab dem Zeitpunkt, ab dem dieser Kontakt hatte

Hinweise:

  • abzugrenzen von den aufgeführten Situationen ist das Tragen von FFP2-Masken im Gesundheitswesen durch geschultes Personal (als persönliche Schutzausrüstung/Arbeitsschutz im Rahmen der Patientenversorgung)
  • ausreichende Lüftung: alle 20 Minuten Stoßlüftung für mind. 5 Minuten oder bei 3-fachem Luftwechsel pro Stunde 
    (besser: 4-6 fachen Luftwechsel bei Raumlufttechnischen Anlagen (RLTA) einstellen)
  • mehr Informationen unter Kontaktpersonen-Nachverfolgung (KP-N) bei SARS-CoV-2-Infektionen (vom RKI)


Was muss als Kontaktperson beachtet werden?
Erklärung:
  • ISOLIERUNG
    = Schutzmaßnahme für Infizierte (positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen/Laborbefund) mindestens 14-tägige Isolierung

  • QUARANTÄNE
    = für Kontaktpersonen zu einem Infizierten
2022-01-14_Kontaktpersonenmanagement_LAGuS_Vorschau

Zudem gilt die Kontaktpersonennachverfolgung des RKI


Folgende Verhaltensweisen sollten während der Absonderung in häuslicher Quarantäne Berücksichtigung finden: RKI-Flyer Häusliche Quarantäne

Hinweise für Infizierte und Kontaktpersonen

RKI-Information für Patienten und Angehörige – bei bestätigter COVID-19-Erkrankung
RKI-Merkblatt für Betroffene – Kontaktpersonen
Verhaltensregeln und Informationen für die häusliche Quarantäne – Infektionsschutz.de
Informationsplattform rund um das Coronavirus – Verhalten bei Krankheitszeichen
Informationsplattform/Antragstellung: Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen


Entschädigung bei nicht gewährleisteter Hortbetreuung

Eltern, die ihr Kind aufgrund von Corona nicht im Hort betreuen lassen können und deshalb zu Hause bleiben müssen, können sich dies beim Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald bescheinigen lassen, damit der Arbeitgeber den Lohnausfall beantragen kann. Der Arbeitgeber kann den Lohnausfall auch stundenweise beantragen. Eine entsprechende Bescheinigung stellt das Gesundheitsamt/Team Kontaktnachverfolgung aus. Eltern, die davon Gebrauch machen wollen, können sich zwecks Ausstellung der Bescheinigung per E-Mail mit den entsprechenden Kontaktdaten und den Ausfallzeiten an den Landkreis wenden: corona@kreis-vg.de

Der Arbeitgeber kann einen Antrag auf Erstattung der Lohnfortzahlung stellen. Dieser wird in Mecklenburg-Vorpommern vom LAGuS bearbeitet. Einen Anspruch auf Entschädigung haben auch Selbstständige. Die Beantragung der Entschädigung seitens des Arbeitgebers ist möglich unter https://www.lagus.mv-regierung.de/Soziales/Soziales_Entschaedigungsrecht/Infektionsschutzgesetz/

Nähere Informationen und die Online-Antragsformulare finden Sie hier

Der Antrag ist zu richten an: 

Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
Stichwort: Eltern-Entschädigung
Friedrich-Engels-Straße 47
19061 Schwerin


Sprechzeiten des Versorgungsamtes:
Mo, Di, Do: 09:00-12:00 Uhr
Di: 14.00-17:00 Uhr

Telefon: 0385 3991-111

Weitere Informationen zu Kurzarbeit, Sozialschutz und Entschädigungsansprüchen: 
https://www.bmas.de/DE/Corona/corona.html


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