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Datum: 30.03.2021

Ständige Impfkommission passt Empfehlung an und empfiehlt AstraZeneca für Personen über 60 Jahren

Landrat Michael Sack: "Wir disponieren um und sagen keine Termine ab."

Seit das Impfmanagement des Landkreises von der bevorstehenden Entscheidung der Ständigen Impfkommission (STIKO) hörte, ihre COVID-19-Impfempfehlung anzupassen, haben die Mitarbeiter alles daran gesetzt, dennoch alle Impftermine einzuhalten.

Die STIKO hatte am heutigen Abend (30.03.2021) offiziell dazu geraten, die Vaccine AstraZeneca für Personen über 60 Jahren zu verwenden. Der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich.


"Unsere Impfverantwortlichen arbeiten daran, die Disposition für die bereits vergebenen Termine so zu ändern, dass kein einziger Termin abgesagt werden muss. Die Impfwilligen Menschen werden im Rahmen unserer Möglichkeiten mit den Präparaten Biontech-Pfizer und Moderna bedacht", sagte Landrat Michael Sack.

Entsprechend des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz vom heutigen Tage, kommt der Impfstoff von AstraZeneca ab morgen, 31.03.2021, zum Einsatz bei:

- Personen, die älter sind als 60 Jahren

- Personen unter 60 aus der Priorität 1 oder 2, nach einem sorgfältigen Aufklärungsgespräch mit dem impfenden Arzt.

Für Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben, kann nach sorgfältigem Aufklärungsgespräch mit dem impfenden Arzt auch die Zweitimpfung erfolgen.

Die Entscheidung aus Berlin erfolgte offenbar auf Basis breiterer Studien, nachdem entgegen erster Empfehlungen der Impfstoff AstraZeneca insbesondere für ältere Menschen besser geeignet sein soll.

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