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Datum: 17.03.2021

Kreisverwaltung führt an drei Hauptstandorten und in nachgeordneten Einrichtungen Luca-App ein

Ausfüllen von Zetteln mit Kontaktdaten entfällt – QR-Code wird gescannt

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald ist mit Hochdruck dabei, die App „Luca“ an seinen drei Hauptstandorten und in den nachgeordneten Einrichtungen für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar zu machen.

Dazu werden Schilder mit den benötigten QR-Codes an Gebäuden angebracht und auch in der Kontaktnachverfolgung des Landkreises werden alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um die App zum Einsatz zu bringen. Die Schnittstelle wurde eingerichtet und mehrere Testläufe sind erfolgt. So kann künftig die Kontaktverfolgung bei Bedarf auch per verschlüsselter Datenübertragung erfolgen.
„Wir erhoffen uns von der Einführung spürbare Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung“, sagte Landrat Michael Sack. Das Ausfüllen von Zetteln mit Kontaktdaten entfalle nämlich künftig, weil nach Installierung von „Luca“ auf einem Smartphone mit diesem einfach ein QR-Code am Gebäudeeingang gescannt werden müsse.
Außerdem, so Sack, erleichtere die App die Arbeit des Gesundheitsamtes, denn Luca bedeute weniger Zettelwirtschaft und sichere so einen zeitlichen Vorsprung bei der Unterbrechung von Infektionsketten.
„Darüber hinaus bietet „Luca“ handfeste Vorteile für die Unternehmerinnen und Unternehmer in unserer Region. Selbstständige im Dienstleistungsgewerbe, in der Gastronomie und im Einzelhandel haben großes Interesse signalisiert oder nutzen die App bereits“, sagte der Landrat.
„Luca“ ist eine Kontaktnachverfolgungs-App, in der private Treffen sowie der Besuch von Geschäften, Gastronomie und Veranstaltungen aufgezeichnet werden.
Luca funktioniert ganz einfach: Man muss nur die App aufs Handy laden und den QR-Code am Eingang des zu besuchenden Gebäudes scannen. Dritte können nicht auf die verschlüsselten Daten zugreifen. Das Gesundheitsamt kann und darf dies nur, wenn Kontaktpersonen zu ermitteln sind. Die App ist für alle Nutzer kostenfrei und nach einfacher Registrierung problemlos anwendbar.
„Wer Sorgen um seine Daten hat, kann die App beruhigt nutzen. Die Daten werden nämlich dezentral verschlüsselt und über Server der Bundesdruckerei mit den Gesundheitsämtern ausgetauscht. Nach vier Wochen werden die erfassten Daten automatisch gelöscht“, sagte Landrat Michael Sack.
„Luca“ registriert, welche Orte von Menschen besucht wurden. Eben daraus ergeben sich künftig positive Effekte für die Kontaktnachverfolgung, die schneller und effizienter arbeiten kann.
Da „Luca“ zwar registriert, aber nicht warnt, kann die App zusätzlich zur bekannten Corona Warn App genutzt werden. Beide technischen Lösungen ergänzen sich sehr gut.
Bei „Luca“ sind die persönlichen Daten des jeweiligen Nutzers verifiziert (Bestätigung der Telefonnummer durch eine PIN SMS), aber für den Betreiber des Systems nicht sichtbar. Diese personenbezogenen Daten werden erst im Gesundheitsamt sichtbar, nachdem sie freigegeben und entschlüsselt wurden.
So können die Kontaktdaten von Bürgern, Gästen und Kunden mit „Luca“ schnell, sicher und anonym aufgenommen werden. Die Nutzer werden vor Datenmissbrauch geschützt.
Auch Menschen, die keine Luca App auf dem Smartphone haben, können via QR-Code-Schlüsselanhänger oder mit einem Kontaktformular über das System eingecheckt werden,

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.luca-app.de/faq/#ac_6921_collapse1

Rückfragen zum Thema „Luca“ sind bitte ausschließlich an die Adresse hello@luca-app.de zu richten.

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