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Einreisen aus inländischen Risikogebieten - Rechte und Pflichten nach der gültigen Corona-LVO M-V

  1. Gäste müssen sich im Vorfeld ihrer Anreise zu Auflagen, die in der Urlaubsdestination M-V gelten, informieren. (Informationsquellen: RKI-Infektionsgeschehen - Infektionszahlen
  2. Gäste, die aus Risikogebieten kommen, müssen gemäß § 5 Abs. 3 Corona-LVO-M-V ein ärztliches Zeugnis (nicht älter als 2 Tage) vorweisen, das eine negative Testung auf COVID-19 bestätigt – ansonsten dürfen sie nicht in M-V beherbergt werden.
  3. Gastgeber haben gemäß § 4 Abs. 2 Corona-LVO M-V gegenüber den anreisenden Gästen aus Risikogebieten, spätestens am Tag vor der Anreise die Informationspflicht zu erforderlichen Auflagen im Rahmen der Beherbergung.
    Wir empfehlen unseren Gastgebern, die Kontaktaufnahme mindestens 48 Stunden vor Anreise vorzunehmen, um so die Möglichkeit zu bieten, sich das ärztliche Zeugnis zu beschaffen.
  4. Gastgeber sind verpflichtet, diese Kontaktaufnahmen gemäß § 4 Abs. 2 Corona-LVO M-V nachweisbar zu dokumentieren.
  5. Einreisende Gäste aus Risikogebieten müssen zur Gewährleistung ihrer Beherbergung ein ärztliches Zeugnis mit einem negativen COVID-19-Test vorlegen.
  6. Die Beherbergung des Gastes ist nicht zulässig, wenn dieser seiner Nachweispflicht gemäß § 5 Absatz 8 Corona-LVO nicht nachkommt. Der Gast ist zur Abreise aufzufordern, da dem Gastgeber die Beherbergung des Gastes ohne entsprechenden Nachweis untersagt ist. 
  7. Das zuständige Ordnungsamt ist über eine Weigerung des Gastes entsprechend in Kenntnis zu setzen und hat diesen zur Abreise aufzufordern.
  8. Bei Feststellung von Verstößen seitens der Gäste/Gastgeber gegen die bestehenden Regelungen gemäß der Corona-LVO MV ist die örtliche Ordnungsbehörde für die weitere Verfahrensweise zuständig.
  9. Ist man bereits angereist aus einem Gebiet, das nach der Einreise als Risikogebiet ausgewiesen wurde, erfolgt die Einreise rechtmäßig, eine nachträgliche Testung ist nicht erforderlich

Quelle: Pressemitteilung vom 24.06.2020 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit – Nummer: 265/20

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