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Bekanntmachung

Wird ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt nach der risikogewichteten Einstufung an 5 aufeinanderfolgenden Tagen einer niedrigeren Stufe zugeordnet, so treten die entsprechenden Lockerungen ab dem übernächsten Tag in Kraft. Es gelten daher ab dem 18. Januar 2022 gemäß § 1e Absätze 3 und 4, § 1f Absätze 2 und 3 sowie § 1g Absätze 1, 2 und 3 Corona-Landesverordnung M-V (Corona-LVO M-V) folgende durch das Land festgelegten Maßnahmen (die bereits bekannten Maßnahmen nach der Warnstufe Gelb (Stufe 2) gelten zusätzlich):

1. Es gelten in folgenden Bereichen die 2G-Plus Erfordernisse nach 1f Absätze 2 und 3 Corona-LVO MV:

  • bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Sonnenstudios, Tattoostudios und ähnlichen Betrieben, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist (z. B. Barbiere und Fußpflege). Ausgenommen sind hier der Friseurbesuch und medizinisch oder pflegerisch notwendige Behandlungen (für diese Bereiche gilt die 3G-Regel);
  • in den Innenbereichen der Gastronomie sowie bei privaten Zusammenkünften als geschlossene Gesellschaft in Gaststätten nach § 3 Absätze 1 und 4 mit max. 10 Personen;
  • auf Messen;
  • im Tourismus: Hier ist ein Test bei Anreise sowie nach jeweils drei weiteren Tagen während des Aufenthalts erforderlich. Bei einer Übernachtung im Ferienhaus bzw. einer Ferienwohnung ohne Gemeinschafts¬einrichtungen genügt ein Anreisetest. Ausnahmen von der 2G-Plus-Regel gibt es für beruflich bedingte, medizinisch oder zwingend sozialethisch erforderliche Aufenthalte. In diesen Ausnahmefällen können ungeimpfte Gäste beherbergt werden. Diese müssen sich dann allerdings täglich testen lassen, wenn sie in einem Hotel übernachten. Bei Beherbergungen in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus ist alle drei Tage ein Test nötig;
  • in den Innenbereichen von Musik- und Jugendkunstschulen (2G-Plus gilt nur für Personen über 18 Jahre, U18 gilt 2G);
  • beim vereinsbasierten Sport und in Fitnessstudios (2G-Plus gilt nur für Personen über 18 Jahre, U18 gilt 2G);
  • für im Außenbereich stattfindende tourismusaffine Dienstleistungen und von Outdoor-Freizeitangeboten und ähnlichen Einrichtungen (Angebote sind mit maximal 10 Personen erlaubt);
  • im Kultur- und Freizeitbereich (Kinos, Theater, Konzerte, Opern, Museen, kulturelle Ausstellungen, Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive, Chöre und Musikensembles, Zirkusse, Freizeitparks, Innenbereiche von Zoos, Tier- und Vogelparks, Indoor-Spielplätze, Indoor-Freizeitaktivitäten, soziokulturelle Zentren, Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen;
  • in Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen;
  • in Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen;
  • bei Sportveranstaltungen;
  • bei Veranstaltungen nach § 6 Absätze 7a, 9 bis 9b (unter Belegung von maximal 50 Prozent der Sitzplatzkapazitäten mit maximal 200 Besucherinnen und Besuchern innen und maximal 1.000 Besucherinnen und Besuchern draußen).

Das Testerfordernis entfällt ab dem Tag der Boosterimpfung. Eine Ausnahme von dieser Regelung besteht für den Zutritt in medizinische und pflegerische Einrichtungen, also zum Beispiel bei Besuchen in Altenheimen oder Krankenhäusern.


2. Es gelten 2G-Erfordernisse nach § 1e Absätze 3 und 4 für:

  • Fahrschulen, Flugschulen und ähnliche Einrichtungen sowie Jagdschulen;
  • den Betrieb und den Besuch von Musik- und Jugendkunstschulen für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben;
  • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind;
  • vereinsbasierte Trainings-, Spiel- und Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten-, Behinderten- Gesundheits- und Nachwuchsleistungssport (Sportbetrieb), auch mit Zuschauenden sowie die nicht vereinsbasierte Ausübung von Sport und Bewegung im Freien unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.


3. Untersagung von Tanzveranstaltungen nach § 6 Abs. 9 bis 9b Corona-LVO MV

4. Untersagung des Betriebs und der Besuch von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen nach § 3 Absatz 1a Corona-LVO MV

5. Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte und nicht-genesene Personen § 1g Absatz 2: Private Zusammenkünfte sind nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts und mit max. 2 Personen aus einem weiteren Haushalt gestattet. Dazugehörige Kinder unter 14 Jahren sowie dazugehörige notwendige Begleitpersonen eines Menschen mit Behinderungen aus Gründen der erforderlichen Betreuung des Menschen mit Behinderungen werden nicht mitgerechnet. Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und Lebensgefährten, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben, gelten als ein Hausstand.

6. Kontaktbeschränkungen für geimpfte und genesene Personen nach § 1g Absatz 2:
Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, können mit maximal 10 Personen stattfinden (unabhängig von der Anzahl der Haushalte).

7. Einschränkungen im Einzelhandel nach § 1g Absatz 3:
Es gilt in sämtlichen Verkaufsstellen des Einzelhandels die 2G-Regel. Ausgenommen sind der Einzelhandel mit dem überwiegenden Sortiment für Lebensmittel, Bücher oder Zeitungen, Blumenläden, Bau- oder Gartenbaumärkte, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- oder Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte sowie der Großhandel. Die 2G-Regel gilt aber beispielsweise in Bekleidungsgeschäften oder im Elektronikmarkt.


Ausgenommen von der 2G-und 2G-Plus-Regel sind:

  • Kinder unter sieben Jahren;
  • Kinder, die das 7. Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 12 Jahre und 3 Monate sind, bei Vorlage eines negativen Coronatests;
  • Jugendliche zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr und Schwangere bei Vorlage eines negativen Coronatests (bis 30.04.2022);
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, bei Vorlage eines negativen Coronatests;

  • Hinweis:
    Bei Schülerinnen und Schülern genügt grundsätzlich der Schülerausweis als Testzertifikat (außer in den Ferien). Damit können alle Schülerinnen und Schüler u.a. mit ins Restaurant kommen und am Vereinssport teilnehmen. Beachten Sie, dass Einrichtungen in Ausnahmefällen strengere Vorschriften haben können und auch zusätzlich ein Testzertifikat der Schule fordern können.

Eine Übersicht aller wichtigen Verordnungen und Dokumente, Öffnungsschritte, Regelungen finden Sie im Corona-Infoportal der Landesregierung: www.mv-corona.de

Wird ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt nach der risikogewichteten Einstufung an drei aufeinanderfolgenden Tagen einer höheren Stufe zugeordnet, so haben die entsprechend in dieser Verordnung geregelten Maßnahmen ab dem übernächsten Tag zu gelten.

Die aktuell geltende risikogewichtete Stufenkarte ist auf der Homepage des LAGuS unter Daten zur Corona-Pandemie zu finden. 

Risikogewichtete Einstufung

Ermittlung der aktuellen Warnstufe des Landkreises oder der kreisfreien Stadt:
Zur Einstufung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt dient das Leitkriterium der "7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung". Die sich dabei ergebende Grundstufe wird durch zwei Gewichtungskriterien, die "Auslastung der Intensivstationen (ITS)" und "7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen", angepasst. Dazu werden die Gewichtungskriterien einzeln einer der vier Stufen zugeordnet, welche anschließend mit der Grundstufe verglichen werden. Die Grundstufe kann nur um eine Stufe auf- oder abgestuft werden. Eine Anpassung findet statt, wenn beide Gewichtungskriterien mindestens eine Stufe mit derselben Tendenz von der Grundstufe abweichen. Auch wird eine Anpassung vorgenommen, wenn ein Gewichtungskriterium in der-selben Stufe liegt wie die Grundstufe und das zweite Gewichtungskriterium mehr als eine Stufe davon abweicht. Eine Einstufung der ITS-Auslastung in die Warnstufe Rot bewirkt in jedem Fall auch eine Einstufung des jeweiligen Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt in die Warnstufe Rot.

Ermittlung der Maßnahmenstufe:
Zur Ermittlung der Maßnahmenstufe wird zusätzlich die Stufe der 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen für das gesamte Land herangezogen. Im Vergleich dieser landesweiten Stufe mit der jeweiligen Stufe des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt gilt die jeweils höhere Stufe für den Landkreis bzw. kreisfreie Stadt als Maßnahmenstufe.

Die risikogewichtete Einstufung wird täglich zusammen mit dem Lagebericht auf der Website des Landesamt für Gesundheit und Soziales unter Daten zur Corona-Pandemie veröffentlicht. 

Die aktuell geltende Einstufung im Landkreis Vorpommern-Greifswald finden Sie in der nachfolgenden Grafik:






Übersicht zum Infektionsgeschehen

Die Tabelle mit den Corona-Fallzahlen in unseren Städten und Ämtern erscheint bis auf weiteres in der vorliegenden, etwas reduzierten Fassung.

Informationen zu den Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern

  • Lageberichte des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS)

Informiert wird zu den Fallzahlen in MV, in den Landkreisen und kreisfreien Städten. 

Aktuelle Informationen zu den Fallzahlen für die Bundesrepublik Deutschland finden Sie hier:

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